Beste Girokonten

Zuletzt aktualisiert am 28.02.2024
Von den auf dieser Seite aufgeführten Produkten erhalten wir von den Anbietern eine Vergütung. Ihnen entstehen dadurch keine Mehrkosten. Die Vergütungen beeinflussen jedoch nicht die Bewertungen, die davon unabhängig sind.

Suchen Sie nach einem neuen Konto? Dann sind Sie hier richtig. Am Markt gibt es zahlreiche unterschiedliche Girokonten, weshalb man schnell den Überblick verlieren kann. Um Ihnen die Suche zu vereinfachen, haben wir die wichtigsten Informationen zu den besten Girokonten für Deutschland aufbereitet. Die Ergebnisse sind im folgenden Girokonten Vergleich zusammengefasst.

Bewertung:
4.6/5
Monatliche Kontoführungsgebühr:
0.00 Euro
Einstiegsbonus:
50 Euro Startguthaben

  • Das Girkonto bei der Commerzbank ist grundsätzlich kostenlos, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind (mind. 700 Euro Geldeingang pro Monat). Bei Nichterfüllung der Voraussetzungen beträgt die Kontoführungsgebühr 9,90 Euro pro Monat
  • Attraktives Startguthaben i.H.v. 50 Euro und Prämie für Weiterempfehlungen i.H.v. 100 Euro
  • Zahlungen mit Google Pay und Apple Pay möglich
  • Bargeldabhebungen sind an mehr als 7.000 Automaten möglich
  • Kostenlose Ausgabe der Girocard
Bewertung:
4.6/5
Monatliche Kontoführungsgebühr:
0.00 Euro
Einstiegsbonus:
n/a

  • Kontoführungsgebühren fallen für das Girokonto bei der DKB nicht an, wenn mindestens 700 Euro pro Monat auf dem Konto eingehen oder der Kontoinhaber jünger als 28 Jahre ist
  • Zahlungen mit Apple Pay & Google Pay
  • Schnelle Online Kontoeröffnung möglich
  • Kostenlos zum Girokonto gibt es eine Visa Debitkarte. Mit dieser kann weltweit fast überall kostenlos Bargeld abgehoben werden
  • Bietet einen kostenfreien Kontowechselservice an, welcher den Kontenwechsel vereinfacht (u.a. automatische Info an Vertragspartner über Wechsel des Kontos)

Consorbank Girokonto Essential

Bewertung:
4.4/5
Monatliche Kontoführungsgebühr:
0.00 Euro
Einstiegsbonus:
50 Euro

  • Kostenfreie Visa Card Debit gibt es kostenlos zusätzlich zum Konto
  • Girocard kann optional kostenlos hinzugebucht werden
  • Flexible mobile Zahlungsmöglichkeiten sind vorhanden
  • Apple Pay und Google Pay sind verfügbar
  • Einrichtung eines Dispokredits ist möglich
Bewertung:
4.3/5
Monatliche Kontoführungsgebühr:
2.90 Euro
Einstiegsbonus:
n/a

  • Nutzer können an mehr als 16.000 Automaten kostenfrei Geld abheben (an allen Automaten der Volks- und Raiffeisenbanken)
  • Optional kann eine Kreditkarte für 29,00 Euro pro Jahr dazugebucht werden
  • Bei ausreichender Bonität kann das Konto direkt nach Eröffnung bis zu 500 Euro überzogen werden. Nach dem Eingang der dritten Gehaltszahlung sind auch höhere Überziehungen möglich
  • Physische Girokarte kann für 15 Euro pro Jahr dazugebucht werden
  • Apple Pay verfügbar

Einführung in das Thema Girokonten

Was ist ein Girokonto?

Ein Girokonto ist zusammenfassend ein Bankkonto, über den der alltägliche Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Aus dem täglichen Leben ist ein Girokonto damit kaum mehr wegzudenken und stellt das wichtigste Konto dar. Der Name "Girokonto" leitet sich vom italienischen Wort "giro" ab, was mit "Umlauf" bzw. "Kreis" übersetzt werden kann. Hiermit ist gemeint, dass das Girokonto das zentrale Konto für die Zahlungsabwicklung darstellt und damit ständig in Bewegung ist. Bei Privatpersonen laufen beispielsweise die Gehaltsabrechnungen, Mietzahlungen, Stromrechnungen, Handyrechnungen und vieles mehr über das Girokonto. Rechnungen werden grundsätzlich mit dem Guthaben auf dem Girokonto beglichen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Bank einen Dispokredit einräumt. Hierdurch kann der Inhaber das Konto überziehen und erhält damit einen kurzfristigen Kredit von der jeweiligen Bank.

Welche Kosten für Girokonten fallen bei Privatpersonen an?

Bei Privatpersonen ist der entscheidende Kostenfaktor die monatliche Grundgebühr für das Girokonto. Diese kann zwischen 2 und 10 Euro pro Monat betragen. Teilweise gibt es jedoch auch Girokonten, für die keine monatliche Grundgebühr anfällt. Häufig werden diese Konten von Direktbanken (Banken ohne eigene Filialnetz) angeboten. Beim Vergleich der Kontoführungsgebühr ist ggf. noch zu beachten, ob es eine Bedingung für die Kosten gibt. Eine häufige Bedingung für ein kostengünstiges bzw. sogar kostenfreies Konto ist, dass über das Konto regelmäßig Gehaltszahlungen (oder ggf. Rentenzahlungen) laufen. Weitere Informationen zu diesem Thema sind unserem Vergleich von kostenlosen Girokonten zu entnehmen.

Weiterer Kostenfaktor können Transaktionsgebühren sein. Bei Privatpersonen spielen diese Kosten jedoch bei den meisten Banken keine Rolle. Transaktionskosten können jedoch bei Unternehmenskonten anfallen. Weiterhin ist zu beachten, ob zusätzliche Kosten für Karten anfallen. Auch dies ist in den meisten Fällen nicht der Fall. Die Girokarte erhält man zumeist kostenlos zum Girokonto dazu. Teilweise kann es jedoch sein, dass manche Girokonto rein digital sind und für die Ausstellung einer Girokarte eine zusätzliche kleine Gebühr anfällt. 

Erhält man auf das Guthaben auf dem Girokonto Zinsen?

Nein, in der Regel wird das Guthaben auf dem Girokonto nicht verzinst. Der Kerngedanke hinter dem Girokonto ist, dass dieses dem alltäglichen Bedarf für die Zahlungsabwicklung dient. Viele Banken bieten jedoch zusätzlich zum Girokonto ein Tagesgeldkonto an. Auf dieses Konto kann man flexibel Geld ein- und auszahlen und erhält entsprechend Zinsen. Entscheidender Unterschied zum Girokonto ist jedoch, dass das Geld nicht direkt für Zahlungen (beispielsweise beim Supermarkt) genutzt werden kann. Um Einkäufe tätigen zu können, muss man zunächst das Geld vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto überweisen.

Wie unterscheidet sich eine Girokarte von einer Kreditkarte?

Die Girokarte ist direkt mit dem Konto verknüpft. Es handelt sich hierbei um eine Debitkarte. Dies bedeutet, dass Transaktionen direkt vom jeweiligen Girokonto abgebucht werden. Damit grenzt die Giro- bzw. Debitkarte sich von einer Kreditkarte ab. Bei einer Kreditkarte wird der Betrag zunächst vom Kreditkartenunternehmen bezahlt und anschließend beim Karteninhaber wieder eingezogen. Es wird also ein kurzfristiger Kredit vergeben. Teilweise ist es jedoch auch möglich, den Saldo auf dem Girokonto zu überziehen. Hierdurch wird auch ein kurzfristiger Kredit vergeben, der mit dem Dispozins verzinst wird.

Wie eröffnet man ein Girokonto?

Der Weg zum neuen Girokonto ist nicht kompliziert und kann mittlerweile schnell abgewickelt werden. Viele Prozesse können auch digital durchgeführt werden. Je nach Bank kann die gesamte Kontoeröffnung ein paar Tage oder ggf. auch ein paar Wochen dauern.

  1. Auswahl Bank & Konto: Zunächst wählen Sie aus, bei welcher Bank Sie ein Konto eröffnen möchten. Viele Banken bieten unterschiedliche Girokonten Typen an. Hier müssen Sie auch eine Auswahl treffen.
  2. Antrag: Anschließend stellen Sie online einen Antrag auf Eröffnung eines neuen Kontos und schicken alle notwendigen Unterlagen an die Bank. Wenn es sich um eine Bank mit Filialnetz handelt, kann der Antrag auch direkt vor Ort in einer Filiale gestellt werden.
  3. Identifizierung: Anschließend müssen Sie sich noch identifizieren. Dies kann mittlerweile häufig auch online geschehen oder alternativ in einer Bankfiliale.
  4. Versand Girokarte & PIN: Wenn die Bank die Kontoeröffnung akzeptiert und die Unterlagen vollständig sind, wird das Konto bereits nach wenigen Tagen eröffnet. Anschließend erhalten Sie die Girokarte und die zugehörige PIN in zwei unterschiedlichen Briefen, die aus Sicherheitsgründen zeitlich versetzt verschickt werden.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Girokonto?

Vorteile
  • Mit dem Girokonto kann man Geld erhalten und auch an Dritte kostenlos überweisen.
  • Ein Girokonto ist häufig kostenlos oder zu sehr günstigen Konditionen verfügbar.
  • Mit einem Girokonto kann man Bargeld an Automaten oder zu Teilen auch in vielen Einzelhandelsgeschäften gebührenfrei abheben.
Nachteile
  • Für ein Girokonto wird bei manchen Banken eine Kontoführungsgebühr fällig.
  • Auf das Guthaben auf dem Girokonto erhält man in der Regel keine Verzinsung.
  • Überzieht man das Konto können hohe Zinsen für den Dispokredit anfallen.

Kann man sich ein Girokonto mit anderen Personen teilen?

Grundsätzlich kann man ein Girokonto auch mit mehreren Personen besitzen. In diesem Fall spricht man auch von einem Gemeinschaftskonto. Zentraler Vorteil eines Gemeinschaftskontos ist, dass Kontogebühren für zusätzliche Konten eingespart werden können. Gemeinschaftskonten werden daher häufig von Paaren, Ehepaaren oder Geschäftspartnern genutzt. Alle Kontoinhaber haben Zugriff auf das Girokonto und können Ausgaben und Überweisungen tätigen. 

Wie sicher ist das Geld auf einem Girokonto?

Die Gelder auf einem Girokonto innerhalb der EU sind durch das System der Einlagensicherung geschützt. Kernelement der Einlagensicherung ist, dass pro Kunde und pro Bank ein Betrag von bis zu 100.000 Euro durch das gesetzliche Einlagensicherungssystem abgesichert ist. Die Einlagensicherung wird dann relevant, wenn Banken in die Insolvenz gehen und die Guthaben nicht mehr auszahlen können. Durch die Einlagensicherung sind Anleger vor diesem Problem bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Bank geschützt. Beträge von bis zu 100.000 Euro sind daher auf einem Girokonto als sicher anzusehen. Bei dem Teil eines Guthabens, welcher über den genannten Betrag hinausgeht, können freiwillige Einlagensicherungssysteme von den jeweiligen Bankenverbänden greifen. Diese bieten einen zusätzlichen Schutz.

Ist ein Girokonto ein normales Konto?

Ein Girokonto wird umgangssprachlich auch als "normales Konto" bezeichnet. Es handelt sich hierbei um das Konto für die täglichen Ein- und Ausgaben. Über das Konto laufen in der Regel auch die Gehalts- bzw. Rentenzahlungen. Girokonten unterscheiden sich von Sparkonten, wie beispielsweise Festgeld oder Tagesgeld. Diese dienen hauptsächlich der Geldanlage und bieten für das Guthaben Zinsen. Girokonten sind hingegen auf den täglichen Zahlungsverkehr ausgerichtet.

Wofür braucht man ein Girokonto?

Um an elektronischen Bankgeschäften teilnehmen zu können, benötigt jede Person ein Girokonto. In der heutigen Zeit kommt man folglich an einem Girokonto nicht vorbei. Der Einsatzbereich eines Girokontos ist dabei sehr vielfältig. Zusammenfassend stellt es die zentrale Plattform für den täglichen Zahlungsverkehr dar. Ein Girokonto kann beispielsweise in den folgenden Bereichen genutzt werden: 

  • als Gehaltskonto
  • Bezahlung von Rechnungen wie Strom, Gas, Miete
  • Einrichtung von Daueraufträgen
  • Durchführung von Kartenzahlungen in Geschäften oder online
  • Abheben von Bargeld an Bankautomaten
  • Empfang von Rentenzahlungen

Lässt sich ein Girokonto überziehen?

Wie bereits dargestellt, ist die Grundlage für die Ausgaben mit einem Girokonto das vorhandene Guthaben. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass eine Bank dem Kontoinhaber die Möglichkeit einräumt, das Konto zu überziehen. Hierzu ist die Bank jedoch nicht verpflichtet. Mit dem Begriff "überziehen" ist gemeint, dass mehr Geld ausgegeben werden kann, als aktuell auf dem Konto vorhanden ist. Der Kontoinhaber erhält in diesem Fall einen kurzfristigen Kredit, der Dispositionskredit (oder auch "Dispo") genannt wird. Die Höhe des Dispositionskredits wird individuell zwischen der Bank und dem Kontoinhaber vereinbart und hängt von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise dem Einkommen und der Kreditwürdigkeit, ab. Für den Dispositionskredit werden Zinsen fällig. Diese sind variabel und können von der Bank jederzeit geändert werden. Zu beachten ist, dass der Dispositionskredit zu den teuersten Finanzierungsmöglichkeiten gehört, da die Zinsen verhältnismäßig hoch sind.

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